Umgestaltung des Westflügels für das Stadt- und Landständearchiv und für eine historische Ausstellung, Restaurierung der alten Klosterbibliothek, Neugestaltung des Klosterinnenhofes.

Beseitigung der Nachkriegsschäden, Umgestaltung des Ostflügels mit Kreuzgang und Grafenkapelle..

Die Stadt Arnsberg kauft den Westflügel, Umbau zu Schulzwecken, Abriss des Südflügels mit Kreuzgang.

Abriss des Verbindungstraktes zwischen Westflügel und Prälatur und Aufbau des Hirschberger Tores.

Säkularisation: der Abt und 24 Chorherren müssen Wedinghausen verlassen, Ende einer 630 jährigen Klostertradition. Abriss des nördlichen Kreuzgangflügels.

Flucht des Kölner Domkapitels mit den Domschätzen, der Dombibliothek, dem Domarchiv und den Hl. Drei Königen nach Wedinghausen, dessen Kirche provisorische Kathedralkirche wird.

Fertigstellung des für das Gymnasium und die Klosterkellnerei wesentlich vergrößerten, im Kern mittelalterlichen Westflügels (Klosterstraße 11).

Bau des Pförtner- und Verbindungstraktes zwischen Westflügel und Prälatur und 1694 Vollendung der Bibliothek mit Weinkeller an Stelle des alten Abtshauses.

Fertigstellung des Prälaturgebäudes als Wohnung für den Abt.

Gründung des Gymnasium Laurentianum.

Belagerung Arnsbergs durch General Beckermann, der in Wedinghausen Quartier nimmt. Er zieht am 11. Juli (Norbertustag) überraschend ab. Seitdem Dankprozession zu Ehren des Hl. Norbertus.

Plünderung und Zerstörung durch Söldner des Gebhard Truchsess (1547-1601). Die Mönche müssen Wedinghausen für Monate verlassen.

Graf Konrad v. Rietberg stiftet für seine Eltern, Graf Heinrich II. von Arnsberg und Gräfin Ermengard, die Grafenkapelle.

Weihe des frühgotischen Chores der Klosterkirche und des Hauptaltars. Der gotische Bau schreitet nach Westen fort und wird um 1350 in spätgotischen Formen vollendet.

Wedinghausen bindet sich in die Befestigungen der Stadt Arnsbergs mit ein.

Klosterschreiber Ludowicus schreibt eine prächtige Bibel und verfasst die „Heime-Erzählung“, ein Bestandteil der Thidreks-Saga.

Der Engländer Richard von Arnsberg, ein bedeutender Wedinghauser Klosterschreiber, stirbt im Rufe der Seeligkeit.
Beim Klosterbrand 1210 findet man im Grab seine rechte Schreibhand unversehrt (Schwarze Hand).

Graf Heinrich I. stiftet zur Sühne in Wedinghausen ein Kloster. Er bittet den Abt von Marienweerd bei Utrecht, Prämonstratenser zu senden. Beginn des romanischen Kirchenbaues.

Graf Heinrich I. v. Arnsberg inhaftiert seinen Bruder, der 1165 stirbt. Heinrich der Löwe und die Bischöfe von Köln, Münster, Paderborn und Minden belagern Arnsberg; „der Brudermörder“ entkommt.

Nennung des Hofes Wedinghausen als „Widinchusen“.
Hier wird 1124 Graf Friedrich der Streitbare von Arnsberg beigesetzt.